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Die Tölzer Leonhardifahrt

Die Tölzer Leonhardifahrt Meist am 06. November jeden Jahres findet am Vormittag die berühmte Tölzer Leonhardifahrt statt. Von nah und fern ziehen die Vierergespanne mit prächtig geschmückten Pferden und Wagen heran. Die Wallfahrt zu Ehren des heiligen Ross- und Viehpatrons St. Leonhard wird hier feierlich mit Liebe zum Brauchtum zelebriert. 2016 wurde die Tölzer Leonhardifahrt zum Weltkulturerbe ernannt.

 

Um 9.00 Uhr setzt sich die Leonhardifahrt unter dem Geläute der Kirchenglocken in Bewegung. Über 70 festlich geschmückte vierspännige Truhen- und Tafelwagen sowie mehrere hundert Pferde mit vielen Mitwirkenden in alter Tracht ziehen in genau festgelegter Reihenfolge durch die bekannte Marktstraße hinauf auf den Kalvarienberg. Nach einem Gottesdienst und zweimaliger Umrundung der Leonhardikapelle mit Segnung der Mitwirkenden endet der Festzug wieder in der Marktstraße.

   

Trachten im Tölzer Land

Trachten im Tölzer Land Ob im farbenprächtigen Dirndl, in einer kernigen Lederhosen, handgestrickten Stutzen, Loden-Joppen und besticktem Schnürmieder - Tracht ist etwas Besonderes und wird wieder gerne getragen.

 

Das heutige Dirndl galt früher als einfaches Arbeitsgewand der Mägde auf dem Land.

 

Diese waren noch aus einfarbigen aber robusten Stoffen wie Leinen oder Baumwolle genäht, Schürzen wurden sogar aus der Bettwäsche gefertigt.

 

Heutzutage gilt das Dirndl als festliches Kleid, das zu vielen Anlässen wie z.B. in der Kirche, auf Festen oder zum Tanzen getragen wird.

 

Zu besonderen Anlässen, wie Hochzeiten, Leonhardi, Fronleichnam etc. wird im Tölzer Land die Festtagstracht getragen. Das Tragen des "Schalks", einem Gewand aus schwarzer Seide mit bunter Schürze ist allerdings nur verheirateten Frauen erlaubt. Beim Ausrücken gehört auch ein Schnürhut mit Goldschnur dazu.

 

Kinder mit Tracht in Bad Tölz Die beliebte Lederhose bei den Männern hat sich im Laufe der Zeit nicht viel verändert. Bei der aus Hirschleder gefertigten Lederhose gibt es regional einige Unterschiede. Vor allem bei der sehr zeitaufwändigen Bestickung der Hosenträger gibt es viele Varianten. Die bunten Stickereien werden in reiner Handarbeit in der eigenen Familie angefertigt.

 

Eine andere Art von Hosenträger wird aus Leder gearbeitet. Manche Hosenträger ziert sogar eine Federstielstickerei, die aus echten Pfauenfedern besteht. Leider gibt es nicht mehr allzu viele, die das Handwerk des Federstielstickens noch beherrschen.

   

Flößereitradition im Tölzer Land

Flössereitradition in Bad Tölz Die alte Flößertradition wird im Tölzer Land entlang unserer Flüsse immer noch aufrecht erhalten. Die Stadt Wolfratshausen darf sich sogar "Internationale Flößerstadt" nennen und auch Lenggries trägt seit 2009 den Titel "Internationales Flößerdorf".

 

Baumstämme die mittels Triften (aus dem Bergwald über Bäche zu Tal befördern) im Tal angekommen sind, wurden von den Besitzern gestapelt und zur weiteren Verwendung aussortiert. Die meisten Stämme wurden zum Floßbau benutzt. Die Flöße selbst dienten zum Transport von Waren aus dem Isarwinkel bis weit die Donau hinab. Schließlich waren die Flöße selbst Holzlieferanten. Überhaupt war die Lieferung von Bau- und Brennholz, wie auch von Kalk, insgesamt gesehen der bedeutendste Gewerbezweig innerhalb der Flößerei.

 

Zum Glück haben alteingesessene Wolfratshauser Flößerfamilien den Brauch wieder aufleben lassen. Alle 3 Jahre begeben sie sich auf die Floßwallfahrt von Wolfratshausen nach München-Thalkirchen.

 

Diese Tradition kann man auch am eigenen Leib miterleben. Es werden Floßfahrten von Wolfratshausen bis nach München angeboten. Die Floßfahrt auf den riesigen Flößen, die einen halben Tag dauert, ist für die Passagiere vor allem eines: eine riesen Gaudi! Auf den größten Flößen Europas von 18 Metern Länge, die rund 60 Passagiere transportieren können, ist das einmalige und manchmal auch sehr spritzige Erlebnis mit einer zünftigen Brotzeit und viel Musik garantiert.